Warum Barfusslaufen cool ist

Warum Barfusslaufen cool ist
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Barfuss macht Spass.

Warum Barfusslaufen cool ist

Schuhen haben wir vieles zu verdanken. Sie halten unsere Füsse sauber, sie wärmen die Füsse wenn es draussen sehr kalt ist und sie schützen unsere Füsse vor Verletzungen. Kein einziger Bauerbeiter würde im tiefsten Winter freiwillig barfüssig mit dem Presslufthammer arbeiten. Schuhe sind genau dort gut, wo sie einen grossen Nutzen haben. Ansonsten sind Schuhe eigentlich überflüssig und machen unseren Körper krank. Darum sollte man so oft wie es geht barfuss leben. Dies geht in fast allen Lebenslagen. Beim Einkaufen, beim Restaurantbesuch, beim Spazieren oder Wandern. Oder auch beim Joggen.

Barfuss ist besser

Es gibt viel Positives über das herrliche, gottgleiche Gefühl anzubringen, warum du wenigstens hin und wieder barfuss nach draussen gehen solltest. Der sonnendurchflutete Beton wärmt deine Fusssohlen. Das grüne Gras der Wiese kitzelt deine Zehen. Die Erde selbst treibt eine uralte, verbindende Energie in deine Beine. Unsere Füsse schätzen eine Pause von den meistens ungesunden Schuhen. Du kannst deine Fussfehlstellungen verbessern. Und deine Rückenschmerzen werden ebenfalls deutlich weniger werden.

Nervenenden in den Fusssohlen

Die vielen Nervenenden in den Fusssohlen verkümmern, wenn wir nur Schuhe tragen. Diese Nervenenden lassen uns barfuss sofort, nachdrücklich und bei jedem Schritt wissen, wie gut wir gehen oder laufen. Sie erlauben unserem Gehirn, unsere Geh- oder Laufweise anzupassen, um rutschen oder stolpern zu verhindern (ähnlich wie die Traktionskontrolle in einem Auto). Die Nervenenden helfen uns auch, die Art und Weise, wie wir gehen, anzupassen, um übermässiges Stampfen zu verhindern. Sie helfen uns auch , unsere Körperhaltung zu korrigieren, welche der Schuhe wegen total falsch ist. Zudem lernen wir barfuss, wieder richtig gehen, weil wir nicht it der Ferse, sondern mit dem Vorderfuss und/oder Mittelfuss auftreten. Und nicht wenige sagen, dass die Stimulation der Nervenenden in den Fusssohlen einen gesunden Einfluss auf die inneren Organe haben. Und ich selber kann ganz klar sagen: seit ich barfuss lebe, haben sich meine Rückenprobleme in Luft aufgelöst. Die angedachte Rückenoperation ist heute kein Thema mehr.

Hornhaut hat keinen Nachteil

Auf die Frage nach den positiven Empfindungen, die mit dem Barfusslaufen verbunden sind , schickte mir Daniel Lieberman , ein barfuss laufender Evolutionsbiologe aus Harvard, eine Arbeit aus seinem Labor, die bestätigt, was allgemein über die Nervenenden in unseren Füssen eigentlich bereits bekannt ist. Die Studie zeigt, dass selbst Menschen mit besonders dicker Hornhaut ein beeindruckendes Mass an Tastsensibilität (oder Empfindung) in den Füssen haben.

Schuhe bergen mehr Verletzungsrisiken

Die meisten Barfussgänger haben festgestellt, dass das Risiko gelegentlicher Verletzungen durch Abrieb oder kleiner Verletzungen weitaus geringer ist gegenüber der Vorteile eines nahezu konstanten Vergnügens, welches man beim Barfussgehen erlebt. Meine persönlichen Erfahrung nach haben meine Füsse beim Tragen von Schuhen mehr Druckstellen oder Blasen und ebenso viele (aber schlimmere) Verletzungen verursacht (Fussstauchungen, Umknicken etc). Es waren die Schuhe selbst, die für die Verletzungen meiner Füsse verantwortlich waren, weil Schuhe einfach nicht gesund genug produziert werden. 80% der Schuhe sind ungesund und vor allem für unsere Fussfehlstellungen und Rückenprobleme verantwortlich.

Warum Barfusslaufen cool ist

Das Barfussgehen bringt uns ein unschuldiges, kindliches Freiheitsgefühl. Statt des ständigen Kontaktes mit nach Pilzen riechenden Socken und Schuhen geniessen wir das Gefühl von frischer Luft, welche über unsere Füsse streicht. Sonnenlicht wärmt unsere Haut, und eine einmalige, kostenlose und andauernde  Fussreflexzonenmassage lässt uns generell gesünder bleiben. Man wäre ja dumm, wenn man nicht barfussgehen würde… Viel Gesundheit zum Nulltarif.