Barfusswanderung St. Antönien – Schiers

Barfuss macht Spass.
Einsame Wanderung

Zuerst fahre ich mit der Bahn nach Küblis und danach mit dem Postauto nach St. Antönien. Von der Haltestelle aus geht es ein paar hundert Meter über Teerstrassen hinauf zur Bödmä-Strasse.

Dort zweigt ein herrlicher Wiesenweg ab, welcher über saftige Wiesen über Höhrufenen zum Cleibach führt.     

Den Chleibach quere ich auf einer schönen Fussgängerbrücke. Dort bin ich bereits im herrliche Nadelwald mit den weichen Waldwegen.

Die Aussicht in die gegenüberliegenden Waldhänge ist prächtig. Der Duft der Nadelwälder ist unvergesslich.  

Der Waldboden ist wunderbar barfusstauglich.

In Salfsch wechseln die wunderbaren Wege in Schotterpisten. Diese Schotterstrassen begleiten mich eine lange Zeit, je weiter ich nach Schiers komme. Leider werden sich diese Schotterpisten nicht mehr ändern. Erst gegen Schluss ändern sie sich wieder in barfusstauglichere Teerstrassen.

Die erste Hälfte des Wanderweges ist zum barfüsslen wunderschön. Die zweite Häfte des Weges kann man barfüssig vergessen. Dort zieht man am besten gleich Barfussschuhe oder anderes Schuhwerk an. Ich war mir nicht sicher ob ich diese Wanderung deswegen wirklich hier veröffentlichen sollte. Doch die herrliche Landschaft hat mich dann trotzdem dazu bewogen. Manchmal muss man halt auch als Barfüssler Kompromisse eingehen.

Kusi

Barfuss sein ist für mich eine lieb gewonnene Freiheit. Schuhe gehören für mich aber auch zum Leben. Beruflich geht es nicht ohne. In meiner freien zeit bin ich aber meistens barfuss unterwegs. Und ja - auf dieser Homepage gibt es keine echten und unechten Barfussläufer. Mir ist wichtig das man es einfach tut so oft man kann. Wie man es macht, ist absolut nebensächlich. Ich wünsche Euch allen ganz viele Barfusszeiten. Und denkt daran - was andere dazu sagen interessiert Euch nicht. Ihr macht es für Euch. Und dann stimmt es.