Leichtsinn?

Leichtsinnig?
Barfuss macht Spass.

Rampenlicht

Ragettli ist einigen Leuten als SlopStyler bekannt. Hin und wieder versucht er sich auch mit speziellen, teils leichtsinnigen Herausforderungen ins Rampenlicht zu bringen. In der neusten Ausgabe hat er sich zum Ziel gesetzt, 10 Kilometer barfüssig durch den Schnee zu Joggen. Mit nacktem Oberkörper.

Barfuss joggen

Barfuss joggen ist grundsätzlich nicht verkehrt. Bereits viele Jogger setzen auf barfüssiges Joggen, weil auch noch so moderne Joggingschuhe nicht besonders gesund für den Körper sind. Anfänger sollten jedoch langsam starten und die Wegstrecke anfangs kurz halten und erst mit der Zeit ausbauen. Zudem sollte man auf den Untergrund achten. Ich würde jetzt nicht unbedingt auf geschotterten Wegen barfüssig joggen. Zum Starten eignen sich zb. Rasenplätze oder Holzschnitzelwege. Mit der Zeit geht es auch auf Waldböden oder anderen, eher weicheren Untergründen.

Barfuss joggen auf Schnee

Barfuss joggen ist durchaus auch auf Schnee möglich. Allerdings sollte der Schnee weder locker noch eisig hart sein. Bei eisigem Unterrund kann es schnitte in die Fusssohlen geben, bei zu lockerem Schnee kühlen die Füsse sehr schnell aus, weil dann Schnee auch auf den Fussrücken stiebt. Idealerweise joggt man auf bereits vorhandenen, kompakten Schneewegen, welche noch nicht vereist sind.

Leichtsinnig werden kann schmerzhaft sein

Man muss immer auf seine Füsse hören und sollte nicht leichtsinnig werden und nichts riskieren. Sobald man schmerzen hat oder ein Taubheitsgefühl in den Füssen vorhanden ist, muss man den Versuch unbedingt abbrechen. Erfrierungen sind keine angenehme Angelegenheit. Sport ist gut, es muss aber auch gesund sein. Dass man seine Füsse wegen einer solchen Herausforderung verletzt ist also nicht besonders klug. Das was Ragettli zeigt ist unvernünftig und sollte darum auf diese Weise nicht nachgemacht werden.

Und denkt immer daran. Im Oberkörper liegen unsere Organe. Haltet diese jederzeit warm.