Leglerhütte

Barfuss macht Spass.

Wir fahren mit dem Postauto zur Luftseilbahn Kies-Metten. Die kleine Seilbahn transportiert uns zur Mettmeralp hinauf. Dort folgen wir dem Stausee Garichti bis zu dessen Ende und biegen dann links auf einen steilen Wanderweg ein.

Wir folgen dem Weg unterhalb der Höchegg bis hinauf zum Wildmadfurggel. Dort wird es nochmals sehr steil. Und der Weg ist ebenfalls sehr steinig. Meine Sohlen werden extremst gefordert.

Oberhalb Chüebodensee setzen wir uns an einer schönen Stelle auf das braune Gras und lassen uns bei Brot und Käse die Aussicht gefallen. Wir sehen die Tschingelhörner, den Piz Serenas und den Pia Sardona. Dort hinten grenzt der Kanton Glarus an die Kantone Graubünden und St. Gallen. Gleich unterhalb liegt Elm, welches wir aber nicht sehen.

Nach der Mittagsrast wandern wir zurück den Steilen Stutz hinunter zum Wildmadfurggeli. Dort sehen wir den Wegweiser zur Leglerhütte. Spontan entschliessen wir uns, der Berghütte ebenfalls einen Besuch abzustatten. Und wir wissen schon jetzt, dass wir uns übernehmen werden.

Der Weg führt zuerst hinunter nach Schwarz Chöpf.  Und dann wird es ganz hart. Der Weg führt steil nach oben am Sonnenbergfurggele vorbei. Spätestens dort ziehe ich mir meine Barfussschuhe über. Der Weg ist ein Graus. Doch wir erreichen die Leglerhütte. Ein kühler Most muss her. Und zwar schnell. Wir gönnen uns Dreiviertelstunden auf der Terrasse, während ich meine Fusssohlen an der frischen Luft abkühle. Dann müssen wir bereits den Rückmarsch antreten.

Der Wanderweg führt nach Matzlenfurggelen. Hier scheint jeder zweite Flurname etwas mit Furggelen zu tun haben. Anschliessend geht es wieder weiter hinunter zur Seilbahnstation. Und man muss immer aufpassen, wohin ma tritt.

Meine Oberschenkel haben gebrannt. Die Wädli haben vibriert. Und die Fusssohlen waren taub. Da wir noch etwas auf die Gondel warten mussten, gönnten wir uns nochmals einen Most in der Mettmenalp. Das ist eine Wanderung für nur ganz abgehärtete Barfüsse.

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Kusi

Barfuss sein ist für mich eine lieb gewonnene Freiheit. Schuhe gehören für mich aber auch zum Leben. Beruflich geht es nicht ohne. In meiner freien zeit bin ich aber meistens barfuss unterwegs. Und ja - auf dieser Homepage gibt es keine echten und unechten Barfussläufer. Mir ist wichtig das man es einfach tut so oft man kann. Wie man es macht, ist absolut nebensächlich. Ich wünsche Euch allen ganz viele Barfusszeiten. Und denkt daran - was andere dazu sagen interessiert Euch nicht. Ihr macht es für Euch. Und dann stimmt es.