Warum soll ich barfuss gehen?

Wenn die Füsse frische Luft bekommen und die Sonne auf den Fussrücken scheint, anstatt schwitzend in Schuhen zu stecken, wirst du es zu schätzen wissen. Du kannst mit den Zehen wackeln. Du spürst beim Gehen die verschiedenen Untergründe, die Temperaturen und die Texturen. Barfuss gehen ist kostenlos. Barfuss gehen stärkt deine Fussmuskulatur und den Rücken. Barfuss gehen reinigt den Geist und gibt dir Kraft. Barfuss gehen macht unglaublich spass. Und es sieht erst noch gut aus!

Ist Barfuss gehen schmerzhaft?

Barfuss gehen ist nicht schmerzhaft. Wer mit dem barfuss Gehen startet und noch keine trainierte Fusssohle hat, wird spitze Gegenstände wie zum Beispiel einen Kieselstein mehr empfinden als ein Mensch, der sehr oft barfuss geht. Das ist zu Vergleichen mit den Händen eines Bauarbeiters. Diese sind weniger empfindlich und haben mehr Schwielen (Hornhaut) als die Hände eines Beamten. Wer oft barfuss geht wird mit der Zeit die Vorteile eines trainierte Fusses zu schätzen wissen.

Bekommt man vom barfuss gehen eine dicke Hornhaut?

Die Hornhaut an der Fusssohle reibt sich beim Gehen automatisch ab, bildet sich aber auch ständig neu. Daraus entsteht eine feine und flexible, aber besonders widerstandsfähige Haut. Optisch sieht man der Haut des barfüssigen Gehers die Widerstandsfähigkeit an. Man wird aber keine harte Hornhaut vorfinden.

Hornhaut gibt es vermehrt um die Ferse herum. Diese Hornhaut wird nicht durch das barfuss gehen abgerieben, sondern muss manuell mit einer Hornhaut-Feile abgefeilt werden. Das sollte man auch regelmässig machen, weil sonst schmerzhafte Risse entstehen können. Die Hornhaut am Rand des Fusses entsteht aber meistens durch das Tragen von Schuhen. Die Reibung des Schuhs an der Haut führt zur Hornhautbildung. Schuhträger haben weniger Hornhaut als Barfussgeher.

Verliert man durch häufiges barfuss gehen nicht das Gefühl zu stark ausgebildeter Sohlen?

Die Sohlen eines Barfüssers werden nicht viel dicker. Sie werden nur anders. Widerstandsfähiger. Sie behalten aber die Flexibilität und Weichheit bei. Obschon man auch hier von Hornhaut spricht, ist es eine andere Art von Hornhaut wie wir es von den harten Stellen an den Fussrändern, bei den Fersen her kennen.

Die sensorischen Rezeptoren (Empfinden) werden durch den Aufbau der Sohlen nicht beeinflusst. Im Gegenteil. Sie bilden sich ebenfalls weiter. Man hat als regelmässiger oder ständiger Barfüsser sogar mehr Gefühl als vorher.

Barfussanfänger haben oftmals den Eindruck, zu viel Empfindungen zu haben. Man kann es auch so erklären, indem man sagt, dass die Musik noch zu laut ist. Mit der Zeit wird aber aus der zu lauten Musik schöne Musik. Man bekommt ein angepasstes und herrliches Empfinden. Diese Herrlichkeit verpasst man, wenn man nicht barfuss läuft. Nur schon deswegen lohnt es sich, barfuss zu laufen.

Warum ist barfuss gehen so gesund?

Barfuss gehen stärkt die Fussmuskulatur und macht die Füsse generell beweglicher und stabiler.

Eine vor kurzem veröffentlichte Studie zum Thema barfuss gehen bestätigt, was bereits andere, ältere Studien dargelegt haben.

«Wenn Sie regelmässig die Schuhe ausziehen, können sie eine Vielzahl von Verletzungen verhindern und Deformationen abmildern. Probleme mit den Fussballen, Fersensporne oder Knochendeformationen können dank des barfuss gehen nicht entstehen. Wer bereits solche Deformationen hat, wird diese Probleme durch das Barfuss gehen in den Griff bekommen. Sie werden vermutlich nicht vollumfänglich geheilt, vor allem wenn es angeborene Deformationen sind. Aber man wird durch die Stärkung des Fusses viel besser damit umgehen können.

Die Struktur der Füsse wird generell gestärkt. Die Muskeln und Sehnen werden gestärkt. Die Gelenke werden durch das barfuss gehen geschont, weil man barfuss anders und vor allem weicher geht. Und das hat auch enorme Auswirkungen auf das ganze Skelett, im Besonderen auf die Wirbelsäule. Man geht barfuss aufrechter. Man geht so, wie es unsere Natur eigentlich vorgesehen hat».

Schuhe wirken wie Gipsmodelle. Der Fuss kann sich nicht richtig und fliessend bewegen. Die Muskeln verkümmern. Der Fuss wird durch das Tragen von Schuhen passiv und verliert die Fähigkeit, sich selber zu tragen. Oftmals führen Schuhe auch zu unnötigen Fehlstellungen. Schuhe mögen auf den ersten Blick schützen. Doch sie bereiten unserem Körper mehr Probleme als Vorteile.

  • Das Immunsystem wird gestärkt
  • Die Füsse werden besser durchblutet
  • Die Fussnerven werden angeregt
  • Die Haltung verbessert sich
  • Die Zehen werden beweglicher
  • Rückenschmerzen verschwinden wie von Geisterhand
  • Es gibt keine Blasen
  • Krampfadern werden weniger
  • Kein Fussschweiss = kein Fusspilz

Kann ich barfuss gehen, auch wenn ich Plattfüsse habe?

Bei Plattfüssen hat man keinen oder nur einen sehr kleinen Fussbogen. Wenn man barfuss geht und keine Schmerzen hat, dann ist das barfuss gehen auch kein gesundheitliches Problem. Im Gegenteil. Das Tragen von Schuhen verschlimmert die Plattfussproblematik nur noch. Barfuss gehen stärkt die Muskeln, Bänder und Sehnen. Wenn man also Plattfüsse hat, dann sollte man wenn immer möglich barfuss gehen. Oftmals entwickeln sich durch das barfuss gehen Plattfüsse zu einigermassen gesunden Füssen.

Glaube nicht immer, was dir Podologen oder Orthopäden einzureden versuchen. Diese Leute haben es nicht anders gelernt. So steht es in deren Lehrbüchern, so wird es schon richtig sein. Aber das stimmt nicht. Das einzige was bei Fussfehlstellungen und Fussproblemen wirklich zuverlässig hilft, sind keine Schuheinlagen, sondern konsequentes barfuss gehen. Wenn du Glück hast wirst du einen fortschrittlichen Spezialisten finden, welcher dir das Bestätigen wird.

Fazit: Wenn du barfuss gehen kannst und du keine Schmerzen hast, dann tu es. Es wird nur zu Deinem Vorteil sein.

Wie kann ich meine Füsse in Form bringen?

Indem du barfuss gehst. Immer und immer wieder. Deine Sohlen, Fussmuskeln, Bänder und Sehnen werden durch das barfuss gehen gestärkt. Dein Fuss wird kräftiger. Dein Fuss wird ausdauernder. Es ist wie bei allen anderen Stellen unseres Körpers. Werden sie trainiert, geht es dem Körper besser.

Würde man ab Geburt nur barfuss gehen, hätte man die perfekten Füsse. 

Was tut man, wenn man eine Blase bekommt?

Wenn du bereits gut trainierte Füsse hast, wirst Du keine Blase bekommen. Ansonsten könntest du folgendermassen vorgehen (das sind Erfahrungswerte betroffener Personen, aber es ist keine medizinische Anweisung):
1. Steche die Blase mit einer sterilisierten Nadel auf
2. Presse die Wundflüssigkeit heraus
3. Desinfiziere die Stelle noch etwas mit Wundspray und tupfe leicht ab
4. Die schlaffe Haut nicht entfernen. Diese Haut schützt die noch junge Haut unter der Blase
5. In jedem Fall unbedingt weiter barfuss gehen. Fusssohlen nicht schonen. Das fördert die Bildung neuer, guter Haut an der betroffenen Stelle
6. Wenn die schlaffe Haut härter geworden ist, kannst du nun die obere Hautschicht zum Beispiel mit einer Nagelschere oder kleinen Schere abknipsen.

Wenn du diese Anleitung befolgst, wird die betroffene Stelle innerhalb einer Woche ausgeheilt sein. Du wirst das «Loch» aber sicher noch zwei bis drei Wochen erkennen können.

Barfuss kann man nur im Sommer gehen

Barfuss gehen kann man zu jeder Jahreszeit. Auch wenn es draussen kühler wird. Denn barfuss härtet den Körper ab. Früher war ich etwas anfällig auf Grippe. Seit ich sehr oft barfuss gehe, sind bei mir Grippesymptome nie mehr vorgekommen. Eine Regel aus früher Zeit lautet, dass man nur in den Monaten ohne «r» barfuss gehen soll (Mai/Juni/Juli/August). Vergiss diese Regel ganz schnell wieder.

Wenn es draussen Kalt ist bekommt man vom barfuss gehen eine Blasenentzündung

Märchenstunde! Blasenentzündungen bekommt man durch Bakterien, Viren, Pilze oder Würmer. Gruselig. Aber sicher nicht vom Barfuss gehen.

Beim barfuss gehen bekommt man kalte Füsse

Nein. Auch wenn man bei kühleren Temperaturen barfuss unterwegs ist, bleiben die Füsse schön warm, solange sie trocken sind. Die Bewegung lässt das Blut zirkulieren. Die Durchblutung verbessert sich auch bei den Füssen. Worauf man aber achten muss ist, dass der Oberkörper nicht kalt hat. Dort befinden sich unsere wichtigen Organe. Die müssen immer schön warm haben.

Bei Menschen die generell unter kalten Füssen leiden, hilft regelmässiges Barfusslaufen besonders gut (bessere Durchblutung).

Im Schnee darf man wegen der Gefahr vor Erfrierungen nicht barfuss gehen

Es gibt  unterschiedliche Schneearten, welche als kälter oder wärmer empfunden werden. Nasser Schnee kühlt die Füsse schneller aus als trockener Schnee (zb. Pulverschnee). Ein paar Minuten im Schnee zu laufen ist aber eine perfekte Kneipp-Kur. Das lässt den Blutkreislauf mächtigen aufdrehen und stärkt unseren Körper. Bei Schnee kann man problemlos kurze Spaziergänge unternehmen.

Am kälteempfindlichsten sind die Zehen. Sobald sie zu schmerzen beginnen, sollte man aus dem Schnee raus, die Füsse abtrocknen und warm halten. Denn dann beginnt der Erfrierungsprozess.

Barfuss gehen ist unhygienisch

Wenn die Füsse nicht in Schuhen stecken, kann kein Fussschweiss entstehen. Gerade der Fussschweiss, welcher sich in geschlossenen Schuhen bildet, ist unhygienisch. Wenn man am Abend die Schuhe auszieht und die Füsse etwas streng riechen, kommt das von den Bakterien, welche sich im feuchtwarmen Klima im Schuh besonders gut entwickeln konnten. Genau diese Bakterien (welche übertragbar sind) führen dazu, dass Fusspilz entsteht. Ohne Schuhe hat man dieses Problem nicht.

Wer draussen barfuss geht, bekommt natürlich automatisch schmutzige Fusssohlen. Vor allem wenn man in der Stadt unterwegs ist, da auf den Gehwegen Strassenstaub und Russ abgelagert werden. Zuhause wäscht man sich nebst den Händen dann halt auch noch die Füsse einmal mehr. Oder fassen wir mit den Händen nichts mehr an, weil sozusagen alles, was wir anfassen, mit Viren und Bakterien belastet ist? Unsere Hände kommen mit mehr unhygienischen Oberflächen in Kontakt als unsere Füsse. Wusstest Du, dass ein Mensch sich durchschnittlich alle drei Minuten ins Gesicht fasst und die Bakterien an Deinen Händen dort verteilst?

Tipp: Hat man schmutzige Fusssohlen einfach eine Minute über eine Wiese gehen. Die Sohlen sind danach blitzsauber.

Hundekot ist gefährlich

In Hundekot zu stehen ist sicher sehr unangenehm. Das kommt aber extrem selten vor. Ich gehe seit 10 Jahren barfuss und bin noch nie in Hundekot gestanden. Der Grund liegt daran, dass ich als Barfussgeher besonders gut auf den Boden schaue. Das macht man als Barfussgänger automatisch. Man muss sich also nicht immer daran erinnern, auf den Boden zu schauen.

Wenn man doch mal in Hundekot rein steht, lohnt es sich eine Wiese zu suchen und dort einige Minuten zu gehen. Der Hundekot geht dann recht gut wieder ab. Zuhause sollte man aber dennoch die Füsse waschen, denn der Geruch ist hartnäckig.

Gefährlich wird es nur dann, wenn man an den Füssen eine Wunde hat welche mit dem Kot in Berührung kommt. Dann könnten sich Erreger, welche im Hundekot sind, im Menschen ausbreiten. Ich kenn aber wirklich niemanden, dem das schon passiert ist und habe auch noch nie über einen solchen Fall gelesen.

Wer barfuss geht, bekommt mehr Zecken

Im Wald, entlang des Waldes, auf waldnahen Wiesen, in Parks und sogar im heimischen Garten lauern Zecken. Die meisten Menschen fangen sich Zecken ein, obschon sie nicht barfuss sind. Ich persönlich bin viel barfuss in der Natur unterwegs, fange mir aber sehr selten eine Zecke ein. Das ist wohl von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Man muss deswegen aber keine Angst haben.

Es gibt Möglichkeiten zur Vorsorge (Impfung und Zeckenspray). Nach einem Aufenthalt in der Natur sollte man sich zuhause duschen und den Körper visuell absuchen. Kontaminierte Kleider draussen abklopfen und bei 60 Grad waschen. Weitere Infos hier.

Barfuss verletzt man sich öfters

Ich gehe nun schon viele Jahre barfuss. Erst vor kurzer Zeit habe ich mir auf einer Wanderung eine Zehe angeschlagen. Dabei hat sich auf der Zehe ein kleiner Riss ergeben, welcher geblutet hat. Dornen habe ich mir beim Laufen durch den Wald schon einige Male eingetreten. Ich habe aber immer ein kleines Medizinset dabei. Dort hat es eine Pinzette drinnen. Mit dieser kann man den Dorn unkompliziert wieder rausziehen.

Grundsätzlich gilt gesunder Menschenverstand. Bei grossen Festivals oder Stadtfesten, wo es immer mal zertrümmerte Flaschen gibt, muss man halt etwas vorsichtiger unterwegs sein oder Schuhe anziehen. Ansonsten sind Schweizer Städte und Dörfer durch die fleissigen Bienchen der Bauämter immer sehr sauber. Scherben sieht man sehr wenig. Und wenn man versehentlich auf eine Scherbe steht führt das nicht automatisch zu einer Verletzung.

Meine Erfahrung sagt mir, dass beim barfuss gehen das Verletzungsrisiko nur minimal grösser ist. Die Chance von einem Auto oder Fahrradfahrer angefahren zu werden scheint mir grösser zu sein.

Was hat es mit der Fussreflexzone auf sich?

Es gibt Leute, die gehen zur Fussreflexzone-Massage. Barfussgeher können sich dieses Geld sparen.

Bei der Fussreflexzone-Massage wird der Fuss nicht nur durchgeknetet, sondern an bestimmten Punkten gedrückt, die jeweils einem Organ zugeordnet werden. Die Massagetechnik geht zurück auf den amerikanischen Arzt William Fitzgerald. 1912 teilte er den menschlichen Körper in zehn Längszonen ein, die er proportional auf die Füsse übertrug. Grundlage der Heilmethode ist die Annahme, dass sich der Organismus des ganzen Menschen im Fuss widerspiegelt. Drückt man z.B. im unteren Teil der grossen Zehe, werden nach Fitzgerald die Selbstheilungskräfte des Kleinhirns aktiviert.

Bislang war die Schulmedizin der Therapie gegenüber skeptisch. Eine wissenschaftliche Doppelblindstudie der Universitätsklinik Innsbruck zeigt aber, dass mit einer gezielten Fussreflexzonen-Massage eine Widerstandsverminderung im Gefässsystem erzielt werden kann. Dadurch verbessert sich die Nierendurchblutung. Fussreflexzonenmassagen sollen auch gegen Schlafstörungen, Verspannungen oder Verstopfung wirken.

Barfuss gehen gegen Rückenschmerzen?

Ich kann das bestätigen. Ich litt mein halbes Leben unter Rückenschmerzen. Seit ich mich generell mehr bewege und fast immer barfuss gehe, sind diese Probleme zu 95% weg. Ich kann nur eines sagen: barfuss gehen hat mein Leben deutlich zum Positiven verändert.

Rückenschmerzen gehen aber nicht von heute auf morgen weg. Man muss schon sehr viel barfuss gehen, damit sich der Körper darauf einrichten kann. Mit der Zeit bekommt man durch das Barfuss gehen eine bessere Körperhaltung. 

Kann barfuss gehen Fussfehlstellungen wieder heilen?

Längst sperren die meisten Leute ihre Füsse dauerhaft in Leder und Kunststoff ein, barfuss sind die Füsse meistens nur noch im Bett. Die Konsequenz: Viele kleine und grosse Fussmuskeln werden kaum noch trainiert, was Fuss-Fehlstellungen begünstigt. Füsse beginnen zu verkümmern. Wer mit dem barfuss gehen beginnt und dadurch die Fussmuskulatur wieder aufbaut, hat sicher gute Chancen seine Fussprobleme abzuschwächen.

Für eine gesunde Fussentwicklung ist barfuss gehen ein ideales Training. Wenn man mit Fussproblemen beim barfuss gehen keine Schmerzen empfindet, sollte man seinen Füssen möglichst viel Barfusszeit gönnen. Das wird sich positiv auf die Füsse auswirken.

Fussschäden welche angeboren sind, können durch das barfuss gehen wohl nicht beseitigt werden. Dennoch kann das barfuss Gehen auch in solchen Fällen die Beschwerden mildern.

Kann barfuss gehen bei Hallux Valgus etwas bewirken?

Wenn man nur einen leichten Hallux Valgus hat, kann häufiges barfuss gehen den Hallux Valgus wieder etwas zurückbilden. Wer einen starken Hallux Valgus hat, kann durch barfuss gehen mögliche Schmerzen lindern. Heilen wird man den Hallux Valgus mit barfuss gehen aber nicht. Es ist also besser, man lässt es gar nicht soweit kommen und verzichtet auf enges Schuhwerk.

Warum sind Schuhe schlecht?

Die Schuhindustrie produziert zu 90% schlechte Schuhe. Die meisten Schuhe haben einen Absatz. Dadurch steht der Körper schräg. Die Wirbelsäule muss diese schräge Position ständig ausgleichen. Und das geht in den Rücken und Nacken. Kein Wunder leiden fast 70% der Menschen unter Rückenproblemen.

Schuhe passen oftmals nicht auf die Füsse. Schuhe sind ein Massenprodukt. Sie sind zu klein, zu gross oder zu schmal. Ein Schuh passt höchst selten perfekt zu einem Fuss. Jeder Fuss ist anders. Schuhe haben die Tendenz sich nicht dem Fuss anzupassen. Der Fuss muss sich dem Schuh anpassen. Fusserkrankungen sind dadurch fast zur Normalität geworden.

Schuhe sind oftmals auch wenig Atmungsaktiv. Der Fuss schwitzt im Schuh. Das führt zu Fusspilz, Hühneraugen und eingewachsenen Zehennägeln. Zudem riecht es nicht besonders angenehm, wenn man am Abend die Schuhe auszieht.

Schuhe führen zusätzlich zu Krampfadern und Venenleiden, da der Fuss zu wenig Bewegung hat. Die Gefahr von Thrombosen nimmt zu. Beim barfuss gehen müssen die Füsse und Beine mehr ausgleichend arbeiten. Der Bewegungsablauf wird nicht behindert. Die Zehen- und Wadenmuskeln arbeiten auf Hochtouren. Die Durchblutung von Füssen und Beinen wird angeregt, die Blutgefässe entlastet und der Entstehung von Krampfadern oder Thrombosen vorgebeugt.

Barfuss gehen ist die natürlichste Art der Fortbewegung. Aus orthopädischer Sicht ist barfuss gehen die effektivste Art der Fortbewegung.