Ballengang (Vorfusstechnik) – so geht er richtig

Barfuss macht Spass.

Bei dem besonders bei Sprintern angewandten Vorfusslauf, der auch Ballenlauf oder Fussballenlauf genannt wird, setzt der Fuss bei der Aufsatzphase im Bereich des Grosszehenballens auf. Es folgt eine kurze Abrollbewegung des Mittelfusses bis zur Ferse. Schließlich stösst der Läufer den Fuss über den Grosszehenballen wieder ab.

Der Ballengang wurde lange als natürlicher Laufstil des Menschen angesehen. Neuste Forschungsergebnisse kommen jedoch zum Schluss, dass diese Erkenntnis teilweise falsch ist. Idealerweise wäre wohl die Ganzfusstechnik, mit Schwerpunkt auf dem Mittelfuss. Doch in diesem Artikel geht es um die Ballenfusstechnik. Und die geht so:

Der Ballengang hat einige Vorteile:

  • Bessere Absorption der Stoßbelastung auf Gelenke, da Fussgewölbe und Wadenmuskulatur die Stösse abfedern können
  • Flüssige Laufbewegung unter anderem durch die Zugbewegung der hinteren Oberschenkelmuskulatur
  • Mehr Kraftentfaltung möglich
  • Vermeidet bei starker Kippbewegung des Fusses das Einknicken nach innen

Aber es gibt auch Nachteile beim Ballengang:

Die Nachteile müssen durch Training aufgearbeitet werden.

Der Ballenfussgang sollte eher nur von Leistungssportlern im Bereich Sprint oder teilweise Marathon genutzt werden. Für Hobbysportler, aber auch Spaziergänger ist die Ballenfusstechnik eher nicht geeignet. Langfristig könnte dies den Körper schädigen.

Man findet Studien pro Ballenfussgang aber auch kontra Ballenfussgang.